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Freitag, 13. September 13 um 19:51 |

Sie sind es uns wert!

Die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser über Aufgaben Perspektiven und Zukunft: Verlässlicher Rettungsdienst im Rhein-Sieg-Kreis.
Mitarbeiter, Helferinnen und Helfer der drei Hilfsorganisationen bei einer gemeinsamen Übung

Am Freitag, den 13. September 2013, luden die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser zu einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema "Rettungsdienst in der Region" ein.

"Mit über 73.000 Einsätzen pro Jahr und mehr als 60 Fahrzeugen in der Notfallrettung und im Krankentransport sind die drei Hilfsorganisationen und ihr Zusammenschluss in der Krankentransportgesellschaft Rhein-Sieg (KTG) seit vielen Jahren verlässlicher und qualifizierter Partner für Kreis und Städte", erklärt Frank Malotki, Geschäftsführer der DRK Rhein-Sieg Rettungsdienst gGmbH.

Pressekonferenz der drei Hilfsorganisationen (v.l.n.r.): W.Wick, M.Friederich, F.Malotki, G.Krupp

Durch die nun vom Rhein-Sieg-Kreis angekündigte Ausschreibung könnte sich das in Zukunft ändern. Ein Vergabeverfahren, das sich an dem Anbieter mit den niedrigsten Kosten orientiert, stellt die Weiterbeschäftigung der gut ausgebildeten Rettungsdienstmitarbeiter bei den Organisationen und das Weiterführen der bestehenden Tarifverträge im Rettungsdienst in Frage. Dass der Rettungsdienst in einer Ausschreibung nicht mit einem einfachen Warenangebot, wie einer Tischplatte, bei der nur der günstige Preis zählt, vergleichbar ist, machte Günther Krupp, Regionalvorstand der Johanniter deutlich: "Es geht hier um die Zukunft unsere Mitarbeiter, für die wir uns einsetzen: Das sind sie uns wert!"

In einer gemeinsamen Übung präsentierten die drei Hilfsorganisationen ihre Leistungsfähigkeit.

Die drei Hilfsorganisationen übernehmen neben der Rettung von Menschen auch eine Vielzahl an ehrenamtlichen Aufgaben. Mit dem wichtigen Engagement im Bevölkerungsschutz etwa unterstützen sie Rettungskräfte, Kommunen und Städte. Die enge Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt, hier besonders im Rettungsdienst, ist für die Weiterführung dieser Aufgabe eine wichtige Voraussetzung. "Eine Ausschreibung trifft uns an der Wurzel. Unser vielfältiges Engagement ist nur durch das Zusammenspiel möglich", so Marc Friederich, Geschäftsführer der Malteser im Bezirk Rheinland.

In einer gemeinsamen Übung präsentierten Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser abschließend die Leistungsfähigkeit ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich regelmäßig für die Menschen in ihrer Region einsetzen. Willi Wick, Geschäftsführer der KTG: "Wir retten Menschen - den Hilfsorganisationen geht es hier um ein qualifiziertes Rettungssystem und faire Gehälter, damit das Hauptamt weiter bestehen kann und das Ehrenamt auch in Zukunft gestärkt wird."