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Donnerstag, 19. September 13 um 16:41 |

Kirmes in Eitorf – ein paar Tipps zu Ihrer Sicherheit!

Morgen beginnt mit der Eitorfer Kirmes eines der größten Volksfeste im Rhein-Sieg-Kreis – und dies mitten im Ortskern von Eitorf, was heutzutage eine Ausnahme darstellt. Seit ein paar Jahren muss für eine solche Großveranstaltung ein Sicherheitskonzept erstellt werden, was in den letzten Jahren nicht nur in Eitorf für Unmut sorgte. Hohe Kosten, Änderung von Regelungen und andere Aktivitäten sind einige Gründe dafür. Dies zu erklären ist aber nicht unsere Absicht, sondern vielmehr ganz volksnah konkrete Tipps und Hinweise zum gesamten Rettungsdienst auf der Eitorfer Kirmes zu geben.

Der DRK Kreisverband Rhein-Sieg, die Freiwillige Feuerwehr Eitorf sowie das Ordnungsamt möchten, dass Sie unfallfrei und sicher über die Kirmes gehen können und Ihnen und für den Fall der Fälle ein paar Informationen geben, wo und wie man bei einem Not- oder Unfall helfen kann und wie man sich richtig verhält. Dies ist nicht als Maßregelung gedacht!

DRK und Feuerwehr haben gemeinsam bei der Kirmes 2012 fast 2.000 Dienststunden geleistet und dies ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften, was auch dieses Jahr nicht anders sein wird. Vor dem Pfarrheim der katholischen Kirche in der Schoellerstr ist wieder ein Bereitstellungsraum eingerichtet worden. Hier werden sämtliche Meldungen in der Einsatzzentrale, dem Einsatzleitwagen 2 des Rhein-Sieg-Kreises gebündelt und verarbeitet. Daneben werden hier entsprechende Rettungsfahrzeuge vorgehalten, mit entsprechendem Personal wie Rettungsassistenten und Notärzten und auch die Feuerwehr steht dort in Zugstärke während der gesamten Kirmes zum Ausrücken bereit. Zusätzlich ist das Gerätehaus der Feuerwehr in der Brückenstraße während der Kirmes besetzt. Auch die Polizei und natürlich das Ordnungsamt sind hier eingebunden und kooperieren mit den eingesetzten Rettungskräften.

Es gelten auch auf der Kirmes die Notrufnummern 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr und die 110 für die Polizei, sollte es daher zu einem Unfall kommen, wählen sie bitte die 112 und melden den Vorfall nach den alt bekannten Regeln der fünf "Ws":

Wer meldet?

Wo ist etwas passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Verletzte?

Welche Verletzungen?

Dann die Fragen der Leitstelle abwarten. Gleiches gilt bei einem Brand für den Ruf der Feuerwehr, im Zweifelsfalle hilft ihnen aber ganz sicher auch derjenige, der ihren Notruf in der Leitstelle annimmt. Noch ein Tipp dazu, sagen sie einfach an welchem Fahrgeschäft in der Nähe sich der Unfall ereignet hat wenn sie die Straße nicht wissen, z.B. Autoscooter oder Breakdance, alle Fahrzeuge sind mit entsprechenden Karten ausgerüstet!

Kleinere Verletzungen können sie direkt im Bereitstellungsraum behandeln lassen, z.B. Schnitte durch Glas oder andere kleine Wunden, es wird immer jemand für sie da sein!

Ist dann ein Notfall eingetreten und Rettungsfahrzeuge müssen ausrücken, ist dies im meist dichten Gedränge sehr schwierig. Beherzigen Sie einfach ein paar kleine Tipps, wie die Durchfahrt frei zu machen. Die Fahrzeuge sind langsam unterwegs und Sie haben Zeit eine Lücke zum Ausweichen zu finden. Sprechen Sie bitte Personen an, die keinen Platz machen, dies ruhig und sachlich und helfen Sie Menschen mit Handicap. Die Rettungsfahrzeuge müssen mit Signal fahren, das sind Blaulicht und Martinshorn, was sehr laut sein kann, aber nicht zu ändern ist. Geben Sie den Fahrern der Fahrzeuge ein Handzeichen, dass Sie sie bemerkt haben, dann sind die Rettungswagen schnell vorbei und was noch wichtiger ist, zügig am Einsatzort. Seien Sie auch versichert, dass nur die Fahrzeuge anrücken, die auch wirklich von Nöten sind, mag dies im ersten Moment auch übertrieben erscheinen. Vertrauen Sie bitte auf die Einsatzleitung von DRK, Feuerwehr und Polizei.

Am Einsatzort selber machen Sie bitte Platz für die Rettungskräfte, mehr braucht man schon fast gar nicht zu beachten. Gaffer sind das täglich Bort der Hilfsdienste und man weiß damit umzugehen. Sollten aber Personen die Rettungsarbeiten behindern oder filmen, weisen Sie einfach darauf hin, dass dies verboten ist, gehen aber keine weiteren Diskussionen ein. Gerne werden Handyvideos heute bei den üblichen Videoplattformen eingestellt, teilweise sogar mit Kommentaren. DRK, Feuerwehr und Ordnungsamt werden dies verfolgen und wenn möglich zur Anzeige bringen. Dies dient dem Schutz der Privatsphäre, denn niemand würde sich gerne im Internet sehen, schon gar nicht als Verletzter!

Sollten Sie während Ihres Besuches auf der Kirmes jemanden vermissen, Kinder oder hilfsbedürftige Personen, wenden Sie sich bitte an das Personal im Bereitstellungsraum oder im Gerätehaus der Feuerwehr in der Brückenstraße, dort wird Ihnen in einem solchen Fall ganz sicher geholfen. Auch im umgekehrten Fall können sich Kinder dort melden, wenn sie ihre Eltern verloren haben. Ein umfangreiches Kommunikationssystem sorgt für direkten Kontakt mit Streifen von Polizei, Ordnungsamt und auch den mobilen Rettungstrupps des DRK und der Feuerwehr. Die Zeiten, in denen der Bereitstellungsraum und auch das Gerätehaus der Feuerwehr besetzt sind: Samstag von 10:00 Uhr bis 02:00 Uhr, Sonntag und Montag von 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr und Dienstag von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Sie eine tolle Kirmes erleben! Mehr Informationen gibt es unter www.eitorfer-kirmes.de zu erfahren. Dort gibt es auch einen detaillierten Übersichtsplan zum Download, klar strukturiert mit allen Fahrgeschäften, Parkplätzen, aber auch den ausgewiesenen Fluchtwegen und den Standorten der Rettungsdienste sowie den temporären Straßensperrungen zur Kirmes.

Es bleibt uns daher nur noch, Ihnen eine schöne Kirmes im Herzen von Eitorf zu wünschen!

Ihr DRK Kreisverband Rhein-Sieg,
Ihre Freiwillige Feuerwehr Eitorf
Ihr Ordnungsamt der Gemeinde Eitorf
in Kooperation mit der Polizei Eitorf.
Wir sind für sie da!

Diese Informationen sowie der Übersichtsplan sind auch online für sie verfügbar unter den folgenden Internetadressen:

www.feuerwehr-eitorf.de

www.drk-rhein-sieg.de

www.eitorfer-kirmes.de

www.mitteilungsblatt-eitorf.de

Dort finden sie auch weitere Infos zu den vielfältigen Aufgaben der Hilfsorganisationen, denn das nächste Großevent kommt bestimmt und....wir helfen gerne!